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Indikation. Sofortiger Brustaufbau oder späterer Brustaufbau mit Eigengewebe. Bei einer Neigung zu Thrombosen führen wir zur Sicherheit vorher eine Blutuntersuchung durch, bei der besondere Blutwerte abgeklärt werden (sog. Thrombophilie).

Operation. Die Operation findet in Vollnarkose statt. Die Hautschnitte werden vorher besprochen und richten sich bei einer sofortigen Rekonstruktion nach den onkologischen Notwendigkeiten an der Brust. Bei späteren Rekonstruktionen nutzen wir bereits vorhandene Narben. Das Gewebe vom Oberschenkel wird mit seinen Gefässen zur Brust transplantiert, geformt und dort unter dem Mikroskop an neue Gefässe im Bereich des Brustbeins oder der Achselhöhle angenäht. Der Oberschenkelschnitt wird mit einer Straffung verschlossen. Zur Ableitung von Wundwasser werden Drainagen eingelegt, die frühzeitig wieder entfernt werden.

Nach der Operation. Wie bei allen Operationen sollten Sie nicht mehr Rauchen, um die Blutversorgung des Gewebes nicht zu gefährden und das Risiko von Wundheilungsstörungen zu minimieren. Sie können sofort aufstehen und umherlaufen, sollen aber für 5 bis 10 Tage nicht direkt auf der Narbe Sitzen, damit es gut heilt. Sie bleiben etwa 5 bis 7 Tage im Spital. Eine Kompressionshose empfehlen wir für insgesamt 6 Wochen. Danach können Sie wieder Sport treiben. Korrekturoperationen empfehlen wir frühestens nach 6 bis 9 Monaten, d. h. nach Abschluss der inneren Narbenheilung.

Risiken. In seltenen Fällen kann es sein, dass der Körper das Gewebe nicht annimmt. Dieses Risiko liegt unter 2%. Hier können wir durch eine sofortige, erneute Operation versuchen, eine möglicherweise vorhandene Thrombose in den vernähten Gefässen zu beseitigen. Im schlimmsten Fall kann es aber sein, dass das verpflanzte Gewebe komplett abstirbt. Dann muss ein neues Verfahren zur Rekonstruktion gewählt werden. Umgekehrt bedeutet es aber auch, dass 98% komplikationslos heilen. Weitere Risiken liegen in gelegentlich auftretenden Wundheilungsstörungen. Vereinzelt kann es zu Wundheilungsstörungen oder Wundwasseransammlungen (Serom) im Entnahmebereich am Oberschenkel kommen. Meist lässt sich das konservativ, d. h. ohne erneute Operation behandeln. Auffällige Asymmetrien an den Oberschenkeln sind selten. Gelegentlich können für einige Monate Gefühlsstörungen an der hinteren Oberschenkelseite auftreten. Manche Patientinnen beschreiben ein anfängliches Spannungsgefühl am Oberschenkel. Sehr selten können kleine Schwellungen im transplantierten Gewebe entstehen, sog. "Fettgewebsnekrosen". Das sind harmlose Fettverkapselungen, die belassen oder relativ einfach entfernt werden können.Die genauen Risiken sprechen wir detailliert im Beratungsgespräch.